Drei Notir-Masken mit grünen Gesichtern, roten Augen und wildem Haar bei einem Umzug

Fasent in Oberkirch im Renchtal · seit 1993

Notir auf FürsteneckAlemannische Fasentrotte aus Oberkirch

Auf der Burg Fürsteneck trieben einst Teufelsgestalten ihr Unwesen – ein schwarzer Hund, der einen Schatz bewacht, und ein Fuhrwerk, das in mondlosen Nächten den Hohlweg hinabjagt. Aus dieser Sage des Renchtals sind wir entstanden.

Unser Schlachtruf

„Uff’d Kischd hock druff – uff de Schatz bass uff!“

Herzlich willkommen

Ein Heer von Teufelsfratzen,
braun und grün

Wir sind die alemannische Fasentrotte Notir auf Fürsteneck e.V. aus Oberkirch. Was 1993 acht Freunde an einem Stammtisch ausheckten, zählt heute rund 80 aktive Närrinnen und Narren, etwa 40 passive Mitglieder und einen Narrensamen von rund 30 Kindern.

Die Notir sind menschenähnliche Wesen mit einer Teufelsfratze, die seit dem Mittelalter in Vergessenheit geraten sind. Wir erweisen ihnen unsere Referenz – und tragen mit unserer Teilnahme an Umzügen und Fasentveranstaltungen zur Vielfalt und Lebendigkeit der Fasentskultur im alemannischen Kulturraum bei.

Jedes Häs wird bis heute von seinem Träger selbst hergestellt. Der Gedanke dahinter ist einfach: Wer sein Häs selbst genäht hat, hat einen ganz anderen Bezug dazu – und pflegt es umso mehr.

An der Fasent in Oberkirch sind wir seit dem ersten Umzug 1994 dabei – beim Großen Fasentsumzug, am Schmutzigen Donnerstag und bei Umzügen im ganzen Renchtal.

Fasent in Oberkirch Unsere Chronik

Nahaufnahme einer Notir-Maske: grünes Gesicht, leuchtend rote Augen und echte Wildschweinzähne
Die Maske des Höllenhundes – mit echten Wildschweinzähnen
1993Gegründet
8Gründungsmitglieder
~80Aktive Narren
~30Narrensamen
Notir in vollem Häs bei einem Umzug

Wie alles begann

Der schwarze Hund und das Fuhrwerk

Zwischen Bottenau und Butschbach stand einst die Burg Fürsteneck. Von der einst mächtigen Burg stehen nur noch einige Steine – doch ihre Bewohner spuken noch immer und machen sich auf geheimnisvolle Weise bemerkbar.

In einem verborgenen Loch der Burgruine sitzt ein schwarzer Hund auf Kisten und Fässern voller Kostbarkeiten – der Teufel selbst, der über den Schatz wacht. Nacherzählt nach Willi Keller, „Sagen des Renchtals“

Diesen Phänomenen gingen einige Oberkircher nach – und gründeten daraus 1993 unseren Verein.

Die ganze Geschichte

Impressionen

Unterwegs im Renchtal

Notir-Maske im Detail Notir bei einem Fasentsumzug Gruppe der Notir auf Fürsteneck Notir mit Strohwagen Notir beim Umzug Notir in vollem Häs Notir auf Fürsteneck bei einer Fasentveranstaltung Notirgruppe mit Strohwagen beim Umzug Notir mit Maske und Notglocken

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