Das Fuhrwerk der Sage
Notirwagen
„Häsgruppe ohne Wagen – des geht jo gar nidde.“ Wie aus einer Palette mit Rädern das Fuhrwerk der Notirsage wurde.
1994
Der erste Notirwagen
Nach dem Fertigstellen der ersten Häs und Masken fehlte noch etwas Entscheidendes – ein Wagen.
Es wurde in der Sage nachgelesen, dass ein geheimnisvolles Fuhrwerk in rasanter Fahrt den Berg von Butschbach hinunterrauscht. So wurde kurzerhand ein fahrbarer Untersatz gebaut, ähnlich einer Palette mit Rädern, ein alter Holzschlitten darauf gesetzt und dieser mit Stroh vollgepackt. Das erste Notir-„Hand-Umzugs-Wägeli“ war gebaut – und zog am 6. Februar 1994 erstmals durch Oberkirch.
Der Wagen trägt den mysteriösen Schatz, den die Teufelsrotte auf ihrem Schlitten mit sich führt. Den ganzen Winter 1994/95 über wurde dann mit Hochdruck an einer Überarbeitung des Strohwagens gearbeitet – und irgendwann kam noch die Beleuchtung für die Nachtumzüge dazu.
Seit 2008 achtet der Burgvogt darauf, dass der Notirwagen bei den Umzügen nicht aus der Spur läuft.
Vom Bau bis zum Umzug
Der Strohwagen in Bildern
Heute
Der Notir-Anhänger
Aus dem handgezogenen Wägeli der ersten Jahre ist inzwischen ein richtiger Anhänger geworden – mit dem wir bei Umzügen in der ganzen Region unterwegs sind.